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Best Practices -
Aus Reststoffen werden Rohstoffe
In der Region entstehen bereits zahlreiche innovative Lösungen, bei denen Nebenströme sinnvoll genutzt und in neue Wertstoffe überführt werden. Auf dieser Seite stellen wir ausgewählte Best Practices aus der Bioökonomie vor – von der Lebensmittelverarbeitung bis hin zu neuen Materialien. Sie zeigen, wie Kreislaufwirtschaft in der Praxis funktioniert und welches Potenzial in Reststoffen steckt.
Lebensmittelreste werden zu hochwertigem Tierfutter
Trocknungswerk Sögel GmbH
Back- und Süßwarenreste → Trocknung und Verarbeitung → Tierfutter
Das Trocknungswerk Sögel verarbeitet Nebenprodukte aus der Back- und Süßwarenindustrie zu hochwertigem Einzelfuttermittel. Durch Trocknung, Mahlung und Weiterverarbeitung entstehen wertvolle Rohstoffe für die Futtermittelherstellung. So werden Lebensmittelreste wieder in die Wertschöpfungskette integriert.
Gärreste werden zu
Torfersatz
Vogelsang GmbH & Co. KG
Gärreste → Trennung → Torfersatzstoff
Mit Separatoren von Vogelsang werden Gärreste und Gülle in eine feste und eine flüssige Phase getrennt. Die feste Fraktion wird bereits gezielt als Torfersatzstoff im Gartenbau genutzt und ersetzt dort fossile Rohstoffe. Gleichzeitig erleichtert die Auftrennung die Lagerung, den Transport und die bedarfsgerechte Ausbringung der flüssigen Nährstoffe in der Landwirtschaft.
Kartoffel-Nebenprodukte werden zu Sekundärrohstoffen
Wernsing Feinkost GmbH
Kartoffel-Nebenprodukte → Aufbereitung und Nutzung→ Sekundärrohstoffe und Energie
Bei Wernsing werden Nebenprodukte aus der Lebensmittelproduktion gezielt weiterverwertet und in interne Kreisläufe integriert. Kartoffelbasierte Reststoffe, wie Stärke, werden stofflich genutzt, während andere Nebenströme beispielsweise zur Energieerzeugung eingesetzt werden. Ergänzend setzt das Unternehmen auf ressourcenschonende Wassernutzung sowie Mehrwegsysteme in der Logistik, um Materialeinsatz und Emissionen zu reduzieren.